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A7 Psychosoziale Prävention


A7-Psychosoziale Prävention ist ein Angebot für Menschen, die in Bereichen tätig sind, in denen Belastungen eine wichtige Rolle spielen. Es richtet sich in erster Linie an Einsatzkräfte, um sie auf möglicherweise belastende Einsätze vorzubereiten und bei der Verarbeitung dieser zu unterstützen. Es ist hilfreich sowohl für die betroffenen Einsatzkräfte, als auch für ihre Angehörigen bzw. ihr Umfeld.

Das Verfahren umfasst die psychosoziale Einsatzvorbereitung (Primäre Prävention), die psychosoziale Einsatznachsorge (Sekundäre Prävention) sowie die Überleitung in längerfristige Maßnahmen des Gesundheitssystems (Tertiäre Prävention). Es gelten die Qualitätsstandards und Leitlinien in der PSNV, die im sog. Konsensusprozess 2007 - 2010 formuliert worden sind (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Psychosoziale Notfallversorgung: Qualitätsstandards und Leitlinien Teil I und II, 08.2011), in ihrer jeweils aktuellen Fassung.

Die klar strukturierten und praxisorientierten Maßnahmen - das Vorgehen entspricht den Abläufen in den Einsatzorganisationen - werden nicht nur im Bereich der Psychosozialen Notfallversorgung verwendet, mittlerweile arbeiten zum Beispiel auch kollegiale Krisenteams der Justiz und des Gesundheitswesens mit dieser Methode.

A7-Psychosoziale Prävention wird regelmäßig daraufhin überprüft, ob aus wissenschaftlichen Erkenntnissen oder aus der praktischen Erfahrung das System weiter professionalisiert werden kann oder muss.

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